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Kennen Sie auch Leute, die oft gereizt wirken? Die aufmerksam sind, aber anscheinend nur in Form eines verbalen Angriffsmodus? Die nie authentisch zu lachen scheinen? Die zwar energetisch sind, aber diese Energie eher destruktiv einzusetzen scheinen? Gut, dann kennen Sie das, wenn jemand undifferenziert Hass in sich hat. Oder kennen Sie das auch von sich? Umso besser. Ein Versprechen: am Ende unseres recht lang gewordenen Textes haben wir ein fast omnipotentes Werkzeug für Sie. Mit etwas Enthusiasmus werden sie damit Ihren Hass besiegen. Aber der Reihe nach:

„Besiege Deinen Hass.“ Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, wer mir das einmal gesagt hat. Er oder sie hatte auch gar nicht mich gemeint, sondern abstrakt über den, manchen Menschen inne wohnenden, Hass gesprochen. Und wie dieser Hass das ganze Leben jener Menschen vergiftet. Aber der Reihe nach. Warum tragen Menschen ‚Hass‘ in sich? Nicht immer, aber in aller Regel geht es dabei um Selbsthass, wie einer der wichtigsten Psychologen der Neuzeit, Carl Gustav Jung konstatierte. Von ihm stammt das Konzept des „Schattens“, einer atavistischen Verhaltensweise des Menschen an der eigenen Person ungeliebte Anteile abzuspalten.

Der Schatten – Integraler Bestandteil menschlicher Psyche

Der sogenannte Schatten ist ein zentraler Aspekt der Analytischen Psychologie nach C. G. Jung. Das sind diejenigen Teile, Seiten und Eigenschaften eines Menschen, die nicht unserem eigenen Ich-Ideal entsprechen und daher unbewusst abgespalten werden. Das untenstehende Video behandelt alle Grundlegenden Aspekte der Analytischen Psychologie Jungs, ab Minute 3 beginnt es spannend zu werden ;-).

Als Schatten bezeichnen wir nach Jung Seinsweisen, die mit der bewussten Lebensform eines Menschen nicht vereinbar sind. Aufgrund der weitgehenden Unfähigkeit des Menschen die eigenen Schatten-Anteile anzuerkennen („zu sehen“) lassen sich diese nicht „in das gelebte Ich integrieren“. Ein Kernstück der Jung’schen Schattenarbeit besteht in eben diesem Versuch der Integration des Schattens. Hier werden eigene Feindbilder oder Antipathien hinterfragt. Nach Jung finden sich so stets die eigenen, unliebsamen Züge. Diese bekämpfen wir im Außen, um uns nicht mit den Inneren, analogen/ähnlichen Dispositionen beschäftigen zu müssen. Der Ausweg führt nach Jung über die bewusste Konfrontation mit dem Schatten und die Arbeit am Selbst. Nicht unwesentlich bei der Arbeit an den eigenen Schatten kann das erden durch bedeutsame Gegenstände sein. Emotional aufgeladen oder mit Erinnerungen verbunden, wie beispielsweise ein Handschmeichler oder ein Schmuckstück helfen bei der Konfrontation mit dem Selbst, fokussiert und stark zu bleiben. Die Folge ist ein Heilwerden des Selbst über die Versöhnung mit dem Ungeliebten, dem Unsympathischen, dem Gehassten und damit eine bestmögliche Harmonie im gesellschaftlichen Ganzen.


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Verwandte des Hasses: Neid & Missgunst

Neid gilt als der kleine Bruder von echter, tief empfundener Missgunst. Grundsätzlich kennt jeder das Gefühl des Neids. Man spürt es entweder selbst am eigenen Leib. Oder  man wird von dritter Seite her entsprechend konfrontiert. Der Neid ist eine natürliche Emotion. Häufiger selbst empfundener Neid ist aber kein flüchtiges Gefühl mehr, sondern meist ein Ausdruck tiefer liegender Probleme. Oberflächliche Formen des Neides sind solche auf die Schönheit anderer, auf Besitztümer, Begabungen oder vermeintliches Glück. Je nachdem wie sehr ein solcher Neid mich beeinträchtigt im Alltag bzw. dauerhaft beschäftigt kann er als krankhaft oder selbst schädigend eingestuft werden. Artet der Neid allerdings aus zu Missgunst liegt in aller Regel ein schwaches Selbstwert-Gefühl zugrunde. Auch hier sind also die Ursachen weniger im Außen zu suchen als im Innen. Schädlich ist gesteigerter Neid bzw. das explizite ‚Nicht-Gönnen‘, ergo die Missgunst, das langfristig notwendige Gefühl innerer Zufriedenheit verhindert. Die Annahme des Neiders, dass andere aufgrund diverser Umstände glücklicher oder zufriedener seien ist schlicht naiv. Der Neider ist hier oft viel zu lange mit dem Aufrechnen beschäftigt, was wohl ein Dritter an Reichtum, Gesundheit, Glück, schöner Arbeit oder tollem Lebenspartner voraus hat.

Um Neid oder Missgunst zu bewältigen, muss zunächst die eigene Disposition erkannt und akzeptiert werden. Das ist vergleichbar einem Gegenstand im Dunkeln auf den man einen Lichtstrahl richtet. Die Akzeptanz der Tatsache, dass man neidisch und/oder missgünstig ist, darf als halber Weg nach Rom betrachtet werden. Dann aber beginnt die eigentliche Arbeit. In der Folge geht es vor allem darum das Selbstwertgefühl zu steigern. Denn wer in sich und einem geistigen Reichtum ruht, den werden materieller Besitz oder vermeintliches Glück Dritter nicht stören und eher zur Freude Anlass geben. An dieser Stelle weisen wir gerne auf die Tatsache hin, dass mangelndes Selbstwertgefühl oder Minderwertigkeitsgefühle oft tief in der Psyche verankert sind. Daher verweisen wir hier gerne an hauptberufliche Psychologen, die Techniken und Herangehensweisen für Betroffene im professionellen Repertoire haben.

Schlechte Laune

Eher temporärer Natur und viel besser zu beherrschen sind die rein chemischen Aspekte von Hass bzw. ’schlechter Laune‘, ergo der kleinen Schwester des Hasses. Launenhaftigkeit hat viele Väter und Mütter. Ein Versuch der Annäherung.

Klassischer Auslöser: Schlafmangel

Ein wichtiger Auslöser für schlechte Laune ist häufig zu wenig oder schlechter Schlaf. Der Mensch verbringt durchschnittlich ein Drittel seines Lebens mit Schlafen. Kaum verwunderlich wenn sich schlechter Schlaf enorm auf Leben und Lebensqualität auswirkt. Kommt Schlafmangel nur hin und wieder vor, äußert er sich durch Augenringe, temporärem Leistungsabfall und Konzentrationsschwierigkeiten. Je häufiger schlechter Schlaf an unseren Energiereserven zehrt, desto schlechter kann die menschliche Psyche Alltagsstress auffangen. Schlechte Laune ist nur eine der Folgen. Schlaf ist nicht nur für die körperliche Gesundheit essentiell, sondern ebenso für die mentale Gesundheit. Schlechtschläfer sind dreifach häufiger gereizt als ausgeschlafene Menschen. Das Immunsystem regeneriert sich bei schlechtem Schlaf nur defizitär. Der Körper sucht Erholung und verarbeitet Alltagssituationen bei gutem Schlaf. Ergo: schlechter Schlaf bedingt sehr häufig schlechte Laune. Nach einer unruhigen Nacht empfiehlt sich eine ordentliche Portion frische Luft, ein reichhaltiges Frühstück und einige Portionen Meditations- und/oder Atemübungen. Letzteres hilft auch bereits am Abend vor dem Schlafengehen, um ruhiger und entspannter in den Schlaf zu gleiten. Apropos: Guter Schlaf hat viel mit guter, vertrauter Umgebung zu tun. Denken Sie einmal über religiöse Figuren oder sakrale Kunst nach in Ihrem Schlafgemach. Selbst wenn Sie nicht gläubig sind … solch fast archetypische Symbolik wie sie beispielsweise eine Marienfigur in sich trägt, hat Kraft, Ruhe und Ausstrahlung. Denken Sie darüber nach.

Die richtige Ernährung

Möchte man schlechter Laune aktiv vorbeugen, spielen noch andere Faktoren als der Schlaf eine gewichtige Rolle. Ernährung und Trinkverhalten liefern dem Körper Energie, sorgen für Leistungsfähigkeit und versorgen uns mit allen wichtigen Nährstoffen. Die Wirkung von bestimmten Lebensmitteln auf unseren Gemütszustand ist längst erforscht und mehrfach belegt. Sogar wie unterschiedlich das Alter die Wirkung bestimmter Nährstoffe beeinflusst. Unser Gehirn entwickelt sich bis zum 30. Lebensjahr vollständig aus und benötigt daher eher Lebensmittel, die den Dopamin- bzw. Serotoninspiegel anregen. Solche Effekte zeitigen beispielsweise Bananen, Schokolade und auch Süßkartoffeln. Die beiden Neurotransmitter übermitteln im Hirn bestimmte Informationen, wie den „Belohnungseffekt“ und werden daher auch als „Glückshormone“ bezeichnet.

Bei Erwachsenen ab 30 Jahren wird nicht mehr so viel Energie zur Entwicklung der Hirnströme verbraucht, eher zur Bekämpfung altersbedingter Moleküle die sich vermehrt bilden. Diese Moleküle verursachen psychische Störungen im Gehirn und können auch zu schlechter Stimmung beitragen. Um die Bildung der sogenannten „Freien Radikale“ einzudämmen und vielen Krankheiten vorzubeugen, werden Lebensmittel empfohlen die viele Antioxidantien enthalten. Beispiele sind Äpfel, Beeren, Nüsse oder Kartoffeln und Karotten. Auch der Flüssigkeitshaushalt hat erhebliche Auswirkungen auf unsere Laune und Gemüt. Der Mensch besteht zu 75 Prozent aus Wasser. Führt man dem Körper nur 1,5 Prozent zu wenig Flüssigkeit zu, kann dies bereits zu erheblichem Stimmungsabfall beitragen. Das Gehirn sendet zwar bereits ein Durstsignal an den Körper, doch die negativen körperlichen Auswirkungen wie mangelnde Konzentration und Kopfschmerzen können indes bereits für eine negative Stimmung sorgen. Empfohlen sind mindestens 2 Liter Wasser, Tee, Apfelschorle pro Tag, besser deutlich mehr. Merken Sie sich: der Mensch ist eine Pfütze.

Dauerbrenner Bewegung

Die Botenstoffe im Gehirn – wie bspw. das erwähnte Dopamin – sind stark für die Stimmung verantwortlich. Forscher sind sich einig: Das richtige Maß an Sport und Bewegung löst unterschiedliche Reaktionen im Gehirn aus, die gezielt stimmungsaufhellend wirken. Eine Mischung aus anaeroben (langsamen) und aeroben (schnellen) Sportarten sind angeraten um schlechter Laune entgegen zu wirken. Krafttraining, Sprinten oder Gewicht heben sind hier Beispiele für anaerobe Sportarten. Laufen, Fahrrad fahren oder Jogging zählen zu den aeroben Sportarten. Und keine Panik, zirka zehn Minuten tägliche Ertüchtigung reichen aus um die Stimmungsrezeptoren signifikant zu stimulieren.

Der Einzug in den Alltag

Wer stetig mit Hass und/oder schlechter Laune zu kämpfen hat, sollte in den diversen oben genannten Punkten persönliche Defizite festgestellt haben. Diese anzugehen passiert nicht von alleine und auch nicht automatisch. Viel Wille, Stetigkeit und Selbstdisziplin sind gefragt. Gerade zu Beginn einer allgemeinen Umstellung in verschiedenen Lebensbereichen – also zu Beginn des persönlichen Change-Prozesses – heißt es konsequent bleiben. Mehr dazu im letzten Abschnitt-

Das ultimative Werkzeug gegen Hass, Missgunst und schlechte Laune

An dieser Stelle möchten wir unser Versprechen aus der Einleitung einlösen und Ihnen ein starkes Rezept an die Hand geben, Ihren Hass zu besiegen. Wenn wir sagen, dass Hass in erster Linie Selbsthass ist, klingt uns das selbst zu abgehoben, ja fast esoterisch. Dennoch liegt alle (!) Kraft nur bei uns, wenn es darum geht Herr oder Frau über eigene Affekte, Gefühle und/oder Emotionen zu bleiben.

Das Werkzeug ist ein gleichschenkliges Dreieck mit drei exakt gleich langen / gleich bedeutsamen Linien.

Die erste Linie ist die der sinnvollen Zielsetzung.
Eine sinnvolle Zielsetzung ist ein klares Etappen- oder Leistungsziel, das ich mir vornehme zu erreichen. Und das für mein Leben und meine persönliche Lebensqualität wirklich sinnhaft ist. Es sollte erreichbar, klar formuliert, mit einer Emotion verbunden und bestenfalls in einem größeren Sinnzusammenhang stehend sein.
Die zweite Gerade ist die Selbstdisziplin.
Jedes Ziel ist zu unterteilen in einzelne, kleine Teilziele, abgeschlossene Schritte auf dem Weg sozusagen. Im Rahmen meiner Haupt-Zielerreichung kann ich solche Schritte definieren und mich in der Folge hart selbst verpflichten, jene Schritte konsequent einzuhalten und nach Beginn zu einhundert Prozent zu Ende zu führen.
Die dritte Gerade unseres gleichschenkligen Werkzeugs-Dreiecks ist die unerbittliche Konsequenz ‚dran zu bleiben‘. Wenn ich ein Teilziel im Sinne des Hauptziels einmal definiert und mir selbst aufgetragen habe; dann darf ich niemals, wirklich niemals dem bequemen, möglicherweise lethargischen Gedankengut nachgeben, inne halten oder aufhören. Ein Beschluss im Sinne des Werkzeugkoffers ist ein Vertrag mit dem Selbst. Solche Verträge dürfen niemals gebrochen werden. Letzteres … der Biss … die Zähe … die Unerbittlichkeit mit dem selbst … ist der Kernaspekt unseres schier omnipotenten Werkzeugs.

Wie? Werkzeug?

Wenn Sie sich jetzt fragen, in welchem Zusammenhang dieser Werkzeugkasten und die wiederholte und konsequente Aktivierung desselben mit Ihrem Hass zu tun hat, dann lassen Sie sich eines gesagt sein: es gibt für Ihr Selbstbewusstsein, Ihre Zufriedenheit und Ihr Lebensglück kaum etwas Befriedigenderes als die erlebte Selbstwirksamkeit. Umso mehr Sie Ihre eigenen Ziele erreichen. Umso mehr Sie spüren und wissen lernen, dass Sie wirklich selbstwirksam sind. Dass Sie die Ziele, die sich sich setzen immer erreichen. Umso weniger werden Sie sich im Außen orientieren, schwachfühlen oder anderen etwas neiden. Diese Gefühle verschwinden schlicht und ergreifend und lösen sich in Luft auf, wenn Sie den Werkzeugkasten konsequent und unerbittlich mit sich selbst anwenden.

Probieren Sie es aus. Und erzählen Sie uns über Ihre Erfahrungen. Wir freuen uns drauf.

Mit dem Beginn der Klausurenphase beginnt- vor allem für viele Schüler und Studenten eine äußerst anspruchs- und stressvolle Phase, die sich vornehmlich durch ein gewaltiges Lernpensum auszeichnet. Die Lernmotivation hält naturgemäß oft in Grenzen. Oft finden sich unzählige andere Dinge, welche wichtiger erscheinen als zu Lernen. Man drückt sich vor der Arbeit oder prokrastiniert nur um dem Lernen aus dem Weg zu gehen. Doch die Klausuren rücken immer näher, während die wertvolle Zeit, welche zum Lernen notwendig ist, immer geringer wird. Was verbirgt sich also hinter Lernmotivation und wie kann ich diese besser verstehen und für mich nutzen?

Was ist Lernmotivation?

Unter Lernmotivation versteht man im Allgemeinen alle emotionalen und kognitiven Prozesse, die den Lernenden dazu bewegen, sich neues Wissen anzueignen. Wie stark die Lernmotivation bei jedem Einzelnen ausgeprägt ist, hängt grundsätzlich von den Persönlichkeitseigenschaften des Lernenden als auch von der jeweiligen Situation ab. Die Lernmotivation setzt sich aus verschiedenen Unterkategorien zusammen. Zunächst unterscheidet man zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation. Unter intrinsischer Motivation versteht man jene Beweggründe, die einem inneren Anreiz entspringen. Das kann unter anderem auch das eigene Empfinden nach Sinnhaftigkeit und Interesse sein. Solange die Motivation aus einem inneren Antrieb heraus erfolgt, gilt diese als intrinsisch.

Dahin verlangt extrinsische Motivation einen externen Einfluss oder Auslöser, um das benötigte Maß an Motivation zu finden. Extrinsische Faktoren lassen sich in soziale, materielle oder monetäre Motive unterteilen. Neugier, Interesse, beruflicher Aufstieg, gesteigerte soziale Wahrnehmung des Umfeldes, aber auch Bestrafung im Sinne einer negativen Konsequenz können als Manifestation zur extrinsischen Motivation beitragen.

Sieben Tipps für mehr Motivation beim Lernen

  1. Setze dir Ziele:
    Bevor du mit dem Lernen beginnst, setze dir von vornherein Ziele und versuche diese zu erreichen. Wichtig dabei ist, dass du sie realistisch gestaltest. Denn erreichst du deine festgelegten Ziele, wird das deine weitere Lernmotivation bestärken.
  2. Lerne im Team
    Suche dir Freunde, Mitschüler oder Kommilitonen, die in derselben Situation sind wie du und im besten Fall noch dasselbe Lernen müssen. So könnt ihr euch über die Lernthemen austauschen und sogar gemeinsame Lerngruppen bilden.
  3. Setze dir Deadlines
    Wenn du dich künstlich unter Zeitdruck setzt, kann das deine Lernmotivation steigern, denn du willst in keinem Fall versagen. Trage dir die Deadlines in den Kalender ein und halte sie dir ständig vor Augen.
  4. Motiviere dich durch Belohnungen
    Belohne dich selber sobald du ein Ziel erreicht hast und bis zur Deadline alle Vorhaben geschafft hast. Da du die Belohnung auf keinen Fall verpassen willst, wirst du motivierter sein, das Lernen zu beginnen oder weiter zu lernen.
  5. Integriere das Lernen in deinen festen Tagesablauf
    Lege dir einen Lernplan an, wann du anfängst zu lernen, wie lange du an einem Tag lernen willst und was du lernst. Hangelst du dich an diesem Plan entlang steht dem Erfolg nichts mehr im Weg. Auch hier gilt: Setze dir realistische Ziele und plane Lernpausen mit ein!
  6. Vermeide Ablenkung
    Sorge dafür, dass du konzentriert und in Ruhe arbeiten kannst. Vermeide jegliche Ablenkung, wie Serie währenddessen schauen oder Musik hören. Schaffe dir ein Arbeitsumfeld mit allen nötigen Utensilien und Unterlagen.
  7. Bewegung, frische Luft und ausreichend Wasser
    Wenn du merkst, dass die Lernmotivation nachlässt, bewege dich. Oft hilft es, einen Spaziergang an der frischen Luft zu machen. Außerdem ist es sinnvoll regelmäßig zu lüften und genug zu trinken.

Die Motivation eines Menschen setzt sich aus zwei Antriebsfaktoren zusammen, die intrinsisch und extrinsisch geprägt sind. Je nachdem, welche Ebene angesprochen ist, kann der Grad der Motivation stärker oder schwächer ausfallen.

Menschen sind getrieben. Nicht allein von Angst, Hass oder Wut. Auch andere Faktoren spielen eine Rolle gerade dann, wenn es um die Motivation geht. Die brauchen wir immer dann, wenn wir Aufgaben erfüllen wollen oder müssen. Für den inneren Drang etwas zu tun ist es maßgeblich, welche Faktoren einen antreiben. Psychologen entscheiden zwei unterschiedliche Ebenen, die sie als intrinsische und extrinsische Motivation bezeichnen. Unter intrinsischer Motivation verstehen sie all jene Faktoren, die innerlich gesteuert sind. Dazu gehören Spaß, Begeisterung oder persönliche Ziele wie das Erklimmen eines Berges einfach der Lust und Herausforderung wegen. Im Gegensatz dazu sind extrinsische Faktoren immer von außen gesteuert. Hier möchte man das Ziel erreichen, weil es einem äußere Genugtuung bringt, zum Beispiel weil es einem Geld verspricht, Macht oder Erfolg. Spielen beide Antriebsfaktoren zusammen, ist die Motivation besonders groß. Es kann aber auch sein, dass nur ein Antrieb die Motivation steuert. Das ist grundsätzlich situationsabhängig.

Alles eine Frage der Hormone?

Alle Faktoren für die Motivation haben Auswirkungen auf die hormonelle Zusammensetzung in unserem Organismus. Speziell dann, wenn einem die Motivation zur Erfüllung einer Aufgabe die Aussicht auf Erfolg bringt, steigert das die Konzentration von Adrenalin, Epinephrin, Noradrenalin und Norepinephrin im Blut. Sie zusammen steigern Herzfrequenz und Blutdruck. Ähnlich verhält es sich beim Leistungsmotiv, hier kommen allerdings die Hormone Arginin und Vasopressin zum Einsatz. Bei der Zugehörigkeit wiederum ist es Dopamin, das auch als Glückhormon bekannt ist. Je nachdem, welche Hormone im Körper das Kommando übernehmen, fühlt sich der Mensch. Fühlt sich also Motivation an. Es bleibt somit eine individuelle Form der Wahrnehmung, teils von Außen getragen und aufs Innere umgesetzt, teils ausschließlich als inneren Prozessablauf beschränkt.

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Erfolgreich oder erfolglos – zwei Gruppen von Menschen, die nicht unterschiedlicher sein können. Welche Faktoren den erfolgreichen vom erfolglosen Menschen abheben, verraten die folgenden Tipps.

Wünsche, Ziele, Begabungen, Ideen – all das könnten vielleicht auslösende Faktoren auf dem Weg zum Erfolg sein. Einige Dinge unterscheiden erfolgreiche von erfolglosen sehr deutlich. Vieles davon lässt sich in die richtige Richtung lenken.

Große Ziele als Wegweiser

Um wirklich erfolgreich zu sein, sollte sich jeder seine ganz persönlichen Ziele vor Augen halten. Dazu hilft es, diese zu visualisieren. Es können Fotos, Zeichnungen, Piktogramme oder schriftliche Beschreibungen der Ziele sein. Eine Art Selbstreflektion sollte dem folgen. Denn nur, wer genau weiß, in welche Richtung er gehen will, kann erfolgreich werden. Mit einem solchen Lebensplan kann nun der erste Schritt gegangen werden, um dem großen Ziel näherzukommen.

Oft hilft es, erfolgreiche Menschen genauer zu betrachten. Welchen Weg sind sie gegangen, um so erfolgreich zu werden? Dabei sollte sich jeder auch neuen Wegen gegenüber offen zeigen. Es kann ungeheuer motivierend sein, die Erfolgsgeschichte eines anderen Menschen zu kennen und daraus Inspiration für den eigenen Weg mitzunehmen. Erfolglose Menschen vergessen, sich auch einmal nach rechts und links umzuschauen. Sie sind felsenfest davon überzeugt, dass nur sie allein den richtigen Weg zum Erfolg kennen.

Besonders wichtig ist die Motivation, sich Tag für Tag neuen Herausforderungen zu stellen. Die Bereitschaft, neue Dinge auszuprobieren und zu erlernen, kann ein weiterer Schritt zum großen Erfolg sein. Während sich erfolglose Menschen auf ihrem eigenen Wissen ausruhen, sucht der erfolgreiche Mensch immer wieder neuen Input, um voranzukommen.

Familie und Freunde sind ebenfalls nicht zu unterschätzende Faktoren auf dem Weg zum Erfolg. Menschen, die positive Energie ausstrahlen und die Vorhaben unterstützen, motivieren und helfen, die eigenen Vorstellungen gezielt umzusetzen.

Immer wieder wird es geschehen, dass falsche Entscheidungen getroffen werden oder ein Fehler begangen wird. Erfolglose Menschen sind nicht in der Lage, die eigene Schuld einzugestehen. Erfolgreiche Menschen ziehen ihre Schlüsse daraus und lernen. Sie entwickeln sich mit jedem Fehler weiter und gehen einen weiteren Schritt in Richtung Erfolg.

Erfolgreiche Menschen treffen keine unüberlegten Entscheidungen. Sie leben ein konstantes Leben, ohne große Ausschweifungen und konzentrieren sich auf ihr großes Ziel. Sie sind immer bereit, Neues zu lernen und kreative Ideen zu suchen. Diese Ideen setzen sie gezielt um, ohne lange drum herum zu reden. Obwohl erfolglose Menschen ebenfalls tolle Ideen haben können, scheitern sie meist an der Umsetzung. Sie reden viel über ihre Visionen. Es gelingt ihnen aber nicht, diese real werden zu lassen.

Viele erfolgreiche Menschen wissen genau, wie es ist, mit wenig auskommen zu müssen. Sie haben nur selten so ein großes finanzielles Polster, dass sie sich keine Sorgen machen müssten. Aber genau deshalb wissen sie jeden noch so kleinen Fortschritt zu schätzen und kämpfen sich Schritt für Schritt voran.

Um Mitarbeiter im Betrieb zu motivieren, kreativer zu arbeiten und neue Ideen zu entwickeln, kann es helfen ihnen ein positives Feedback zukommen zu lassen. Doch nicht nur das, neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge können auch Boni, Vergünstigungen und kleine Geschenke helfen, die Gedankenprozesse ordentlich in Gang zu bringen.

Manche Mitarbeiter freuen sich, wenn man ihre Arbeit in einem persönlichen Gespräch lobt. Wieder andere hätten gerne, wenn dies im öffentlichen Rahmen, zum Beispiel über einen Newsletter, eine Dankeskarte oder die Werkszeitung passiert. Lob wie dieses hilft dabei, Motivation zu schaffen für neue und damit kreative Arbeitsprozesse, sind sich Wissenschaftler an der International School of Management (ISM) einig. Wichtig ist jedoch, dass dabei die Persönlichkeit des Mitarbeiters kritisch in die Vorgehensweise einbezogen werden muss. Schüchterne Personen, die kein Aufsehen von sich machen möchten, fühlen sich vielleicht blossgestellt und sehr unwohl bei öffentlichen Lobverkündigungen. Hier kann es hilfreich sein, besser das private Gespräch fernab der Kollegen zu suchen.

Welche Methoden wirklich helfen

Wer mag, der verlässt sich hierbei nicht nur auf leere Worte. Manchen Mitarbeitern kann es durchaus einen Energieschub geben, wenn eine Lohnerhöhung lockt oder andere Vergünstigungen in Aussicht stehen. Welche Art der Motivation sich Firmeninhaber hier ausdenken liegt ganz an den eigenen Möglichkeiten und Erfahrungen im Betrieb. Hier gibt es keine grundsätzlich verlässliche Methode. Sensibilität und Einfühlungsvermögen sind gefragt, um all die intrinsischen und extrinsischen Faktoren zu finden, die dabei helfen kreative Arbeitsprozesse zu fördern, sie auszubauen und davon langfristig zu profitieren. Unsichere Arbeitgeber können entweder den Weg des Ausprobierens gehen und schauen, was langfristig am besten funktioniert. Spezielle Coaching-Seminare können ebenfalls ratsam sein, denn hier lernen Anfänger auf diesem Gebiet schnell die „richtigen Hebel zu drücken“ und damit die Mitarbeiter für ihre Arbeit zu begeistern, ihnen neue Ideen zu entlocken und zu schauen, wie sich diese im täglichen Job entsprechend umsetzen lassen.

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