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Die Motivation eines Menschen setzt sich aus zwei Antriebsfaktoren zusammen, die intrinsisch und extrinsisch geprägt sind. Je nachdem, welche Ebene angesprochen ist, kann der Grad der Motivation stärker oder schwächer ausfallen.

Menschen sind getrieben. Nicht allein von Angst, Hass oder Wut. Auch andere Faktoren spielen eine Rolle gerade dann, wenn es um die Motivation geht. Die brauchen wir immer dann, wenn wir Aufgaben erfüllen wollen oder müssen. Für den inneren Drang etwas zu tun ist es maßgeblich, welche Faktoren einen antreiben. Psychologen entscheiden zwei unterschiedliche Ebenen, die sie als intrinsische und extrinsische Motivation bezeichnen. Unter intrinsischer Motivation verstehen sie all jene Faktoren, die innerlich gesteuert sind. Dazu gehören Spaß, Begeisterung oder persönliche Ziele wie das Erklimmen eines Berges einfach der Lust und Herausforderung wegen. Im Gegensatz dazu sind extrinsische Faktoren immer von außen gesteuert. Hier möchte man das Ziel erreichen, weil es einem äußere Genugtuung bringt, zum Beispiel weil es einem Geld verspricht, Macht oder Erfolg. Spielen beide Antriebsfaktoren zusammen, ist die Motivation besonders groß. Es kann aber auch sein, dass nur ein Antrieb die Motivation steuert. Das ist grundsätzlich situationsabhängig.

Alles eine Frage der Hormone?

Alle Faktoren für die Motivation haben Auswirkungen auf die hormonelle Zusammensetzung in unserem Organismus. Speziell dann, wenn einem die Motivation zur Erfüllung einer Aufgabe die Aussicht auf Erfolg bringt, steigert das die Konzentration von Adrenalin, Epinephrin, Noradrenalin und Norepinephrin im Blut. Sie zusammen steigern Herzfrequenz und Blutdruck. Ähnlich verhält es sich beim Leistungsmotiv, hier kommen allerdings die Hormone Arginin und Vasopressin zum Einsatz. Bei der Zugehörigkeit wiederum ist es Dopamin, das auch als Glückhormon bekannt ist. Je nachdem, welche Hormone im Körper das Kommando übernehmen, fühlt sich der Mensch. Fühlt sich also Motivation an. Es bleibt somit eine individuelle Form der Wahrnehmung, teils von Außen getragen und aufs Innere umgesetzt, teils ausschließlich als inneren Prozessablauf beschränkt.

Bildurheber: magiceyes / 123RF Standard-Bild

Erfolgreich oder erfolglos – zwei Gruppen von Menschen, die nicht unterschiedlicher sein können. Welche Faktoren den erfolgreichen vom erfolglosen Menschen abheben, verraten die folgenden Tipps.

Wünsche, Ziele, Begabungen, Ideen – all das könnten vielleicht auslösende Faktoren auf dem Weg zum Erfolg sein. Einige Dinge unterscheiden erfolgreiche von erfolglosen sehr deutlich. Vieles davon lässt sich in die richtige Richtung lenken.

Große Ziele als Wegweiser

Um wirklich erfolgreich zu sein, sollte sich jeder seine ganz persönlichen Ziele vor Augen halten. Dazu hilft es, diese zu visualisieren. Es können Fotos, Zeichnungen, Piktogramme oder schriftliche Beschreibungen der Ziele sein. Eine Art Selbstreflektion sollte dem folgen. Denn nur, wer genau weiß, in welche Richtung er gehen will, kann erfolgreich werden. Mit einem solchen Lebensplan kann nun der erste Schritt gegangen werden, um dem großen Ziel näherzukommen.

Oft hilft es, erfolgreiche Menschen genauer zu betrachten. Welchen Weg sind sie gegangen, um so erfolgreich zu werden? Dabei sollte sich jeder auch neuen Wegen gegenüber offen zeigen. Es kann ungeheuer motivierend sein, die Erfolgsgeschichte eines anderen Menschen zu kennen und daraus Inspiration für den eigenen Weg mitzunehmen. Erfolglose Menschen vergessen, sich auch einmal nach rechts und links umzuschauen. Sie sind felsenfest davon überzeugt, dass nur sie allein den richtigen Weg zum Erfolg kennen.

Besonders wichtig ist die Motivation, sich Tag für Tag neuen Herausforderungen zu stellen. Die Bereitschaft, neue Dinge auszuprobieren und zu erlernen, kann ein weiterer Schritt zum großen Erfolg sein. Während sich erfolglose Menschen auf ihrem eigenen Wissen ausruhen, sucht der erfolgreiche Mensch immer wieder neuen Input, um voranzukommen.

Familie und Freunde sind ebenfalls nicht zu unterschätzende Faktoren auf dem Weg zum Erfolg. Menschen, die positive Energie ausstrahlen und die Vorhaben unterstützen, motivieren und helfen, die eigenen Vorstellungen gezielt umzusetzen.

Immer wieder wird es geschehen, dass falsche Entscheidungen getroffen werden oder ein Fehler begangen wird. Erfolglose Menschen sind nicht in der Lage, die eigene Schuld einzugestehen. Erfolgreiche Menschen ziehen ihre Schlüsse daraus und lernen. Sie entwickeln sich mit jedem Fehler weiter und gehen einen weiteren Schritt in Richtung Erfolg.

Erfolgreiche Menschen treffen keine unüberlegten Entscheidungen. Sie leben ein konstantes Leben, ohne große Ausschweifungen und konzentrieren sich auf ihr großes Ziel. Sie sind immer bereit, Neues zu lernen und kreative Ideen zu suchen. Diese Ideen setzen sie gezielt um, ohne lange drum herum zu reden. Obwohl erfolglose Menschen ebenfalls tolle Ideen haben können, scheitern sie meist an der Umsetzung. Sie reden viel über ihre Visionen. Es gelingt ihnen aber nicht, diese real werden zu lassen.

Viele erfolgreiche Menschen wissen genau, wie es ist, mit wenig auskommen zu müssen. Sie haben nur selten so ein großes finanzielles Polster, dass sie sich keine Sorgen machen müssten. Aber genau deshalb wissen sie jeden noch so kleinen Fortschritt zu schätzen und kämpfen sich Schritt für Schritt voran.

Um Mitarbeiter im Betrieb zu motivieren, kreativer zu arbeiten und neue Ideen zu entwickeln, kann es helfen ihnen ein positives Feedback zukommen zu lassen. Doch nicht nur das, neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge können auch Boni, Vergünstigungen und kleine Geschenke helfen, die Gedankenprozesse ordentlich in Gang zu bringen.

Manche Mitarbeiter freuen sich, wenn man ihre Arbeit in einem persönlichen Gespräch lobt. Wieder andere hätten gerne, wenn dies im öffentlichen Rahmen, zum Beispiel über einen Newsletter, eine Dankeskarte oder die Werkszeitung passiert. Lob wie dieses hilft dabei, Motivation zu schaffen für neue und damit kreative Arbeitsprozesse, sind sich Wissenschaftler an der International School of Management (ISM) einig. Wichtig ist jedoch, dass dabei die Persönlichkeit des Mitarbeiters kritisch in die Vorgehensweise einbezogen werden muss. Schüchterne Personen, die kein Aufsehen von sich machen möchten, fühlen sich vielleicht blossgestellt und sehr unwohl bei öffentlichen Lobverkündigungen. Hier kann es hilfreich sein, besser das private Gespräch fernab der Kollegen zu suchen.

Welche Methoden wirklich helfen

Wer mag, der verlässt sich hierbei nicht nur auf leere Worte. Manchen Mitarbeitern kann es durchaus einen Energieschub geben, wenn eine Lohnerhöhung lockt oder andere Vergünstigungen in Aussicht stehen. Welche Art der Motivation sich Firmeninhaber hier ausdenken liegt ganz an den eigenen Möglichkeiten und Erfahrungen im Betrieb. Hier gibt es keine grundsätzlich verlässliche Methode. Sensibilität und Einfühlungsvermögen sind gefragt, um all die intrinsischen und extrinsischen Faktoren zu finden, die dabei helfen kreative Arbeitsprozesse zu fördern, sie auszubauen und davon langfristig zu profitieren. Unsichere Arbeitgeber können entweder den Weg des Ausprobierens gehen und schauen, was langfristig am besten funktioniert. Spezielle Coaching-Seminare können ebenfalls ratsam sein, denn hier lernen Anfänger auf diesem Gebiet schnell die „richtigen Hebel zu drücken“ und damit die Mitarbeiter für ihre Arbeit zu begeistern, ihnen neue Ideen zu entlocken und zu schauen, wie sich diese im täglichen Job entsprechend umsetzen lassen.

„Lachen ist die beste Medizin“ weiß schon der Volksmund und der „tut Wahrheit kund“ und hat Recht: Lachen ist tatsächlich förderlich für unsere Gesundheit und das gleich in vielfältiger Art und Weise. Deshalb ist es so wichtig, regelmäßig zu lachen.

Lachen kann Schmerzen linden, Stress abbauen und die Muskeln trainieren. Es hilft auch dabei, die Lungenfunktion zu verbessern und kann sogar dafür sorgen, echte Glücksgefühle im Gehirn zu produzieren. Am effektivsten ist es, wenn wir wirklich herzlich und aus vollster Seele lachen. Alternativ ist es aber auch hilfreich, das Lachen in speziellen Kursen zumindest zu trainieren und es quasi gespielt auszulösen. Das ist zwar nicht ganz so gesund, aber schon ein guter Weg dahin. Kein Wunder also, dass dem Lachen inzwischen ein ganzer Forschungsbereich gewidmet ist in dem es darum geht zu untersuchen, auf welche unterschiedlichen Bereiche sich das Lachen tatsächlich auswirkt und welchen positiven Nutzen es für den Menschen bereit hält. Dabei wirkt Lachen tatsächlich wie eine sanfte Medizin, sogar bei starken Schmerzen verspricht es Linderung indem es Glücksgefühle auslöst im Gehirn, die sich wieder rum positiv auf schmerzende Organe und Gelenke auswirken können. Ganz nebenbei wird sogar das Immunsystem gestärkt und wir bleiben fit.

Gemeinsam Lachen kann etwas Wunderbares bewirken

In den unterschiedlichen Ländern dieser Welt kann es dabei große Differenzen zwischen der Lachwilligkeit der Menschen geben. Während zum Beispiel Menschen aus Südamerika als sehr freundlich und positiv gestimmt gelten, sagt man den Europäern nach eher weniger zu lachen und Freude zu zeigen. Doch mit einfachen Tricks und einer gezielten Besinnung darauf, wie wichtig diese Funktion für den Körper und den Geist ist, lässt sich diese Spirale leicht unterbrechen. Hier macht Übung tatsächlich den Meister und wem das allein keine wirkliche Freude bringt, der setzt auf einen Gruppenkurs im Lachen. Ja, richtig gelesen! So etwas gibt es tatsächlich, es ist bekannt unter dem Namen „Lachyoga“ und das macht einfach Spaß.

Wahrung der Autonomie des Anderen

Freiheit ist nach Kant die Autonomie des Subjekts. Der Mensch ist nicht mehr eingebunden in eine höhere Ordnung, nicht näher heteronom bestimmt, sondern er ist, in einem modernen Verständnis „Ich“, ein Individuum und selbstbestimmt. Autonomie ließe sich verdeutlichen als das Nicht-Eingreifen eines fremden Willens in den eigenen Willen. Freiheit ist demnach in einem gesellschaftliche Sinne, diese Autonomie auch inmitten anderer Menschen leben zu können. Jeder Mensch in modernen Gesellschaften hat dieses Selbstverständnis, Subjekt zu sein, und nicht Objekt einer fremden Macht zu werden. Die Verfassungen freiheitlicher demokratischer Rechtsstaaten haben diesen kantischen Gedanken in sich verobjektiviert. Er ist die Basis einer jeden freiheitlichen Grundordnung, in welcher das Individuum Gegenstand der Verfassung ist, seine Freiheitsrechte garantiert werden, und es nicht in eine höhere Ordnung eingebettet wird. Seine Rechte stehen in ihrer Wesenheit unter keinem Vorbehalt.

Neben dem Selbstverständnis als autonomen Subjekts sollte man die Einbettung des eigenen Ichs in eine freiheitliche Ordnung nicht als unwichtig ansehen, nur weil sie in erster Linie äußerlich erscheint. Das Leben in einer freiheitlichen Gesellschaft hat mittelbare Wirkungen auf ein Selbstverständnis, das sich mit einem Rechtsempfinden überschneidet. Zu beobachten ist dies an einem selbst, und zwar dann, wenn der Staat oder andere Menschen Grenzen der eigenen Autonomie übertreten, wobei die Frage aufgeworfen wird: „Darf der das?“. Verbunden ist dies mit einem schlechten Bauchgefühl, einem Gefühl der Unterlegenheit, des Ausgeliefertseins und der Ohnmacht. Die Ursache in diesem Gefühl liegt darin, nicht mehr als Subjekt erkannt und anerkannt zu werden, sondern als Objekt. Es ist nicht sehr einfach die Grenze zwischen Subjekt und Objekt zu ziehen; wann endet das eine und wann beginnt das andere? Grundsätzlich kann gesagt werden, dass sofern ein Desinteresse bei Alter besteht, die Gefühle, Bedürfnisse, Interessen und Willensäußerungen von Ego konsequent aus dem Selbstverständnis im Umgang mit Ego zu streichen, seinen Willen gegenüber Egos als maßgebend, überlegen und unumstößlich anzusehen, die Subjektseite Alters notwendig übergangen und Ego Objekt von Alter wird. Alter sieht in Ego nur noch ein „Ding“, ein Instrument, auf das man einwirkt, es selbst aber nicht wirkt. Mag es hier im Einzelnen durchaus Schattierung des Übergangs von Subjekt zu Objekt geben, so sollte die Darstellung deutlich sein: Auf dieser Basis kann keine soziale Beziehung aufgebaut werden, welche auch nur annähernd motivierend sein kann, denn gerade das innere Bestreben findet keine Beachtung, bzw. wird als Störfaktor gesehen. Ein gesunder Umgang miteinander, der die Autonomie aller ernst nimmt und bewahrt, legt den Grundstein für einen Umgang, der Motivationen zulässt.

In dieser sozialen Beziehung stellen sich die Willen folgendermaßen gegenüber: Ein Wille zwingt nicht den anderen zu etwas, was er will, er macht ein Angebot. Das Angebot kann der andere annehmen und dieses Annehmen beruht immer auf der eigenen Entscheidung und ist ein eigener Willensakt: Man hat die Wahl! Bei Zwang gibt es keine Wahl, man muss zustimmen; dies kommt einem Befehl gleich. Dass es im realen Leben nicht immer möglich ist, den vorgestellten Umgang zu pflegen, ist einleuchtend. Zwischen Eltern und Kind, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, mag solch ein Umgang nicht frei von den Positionen sein, die sie ausfüllen, begleitet von Sachzwängen, denen jene ausgesetzt sind. Dies bedeutet aber nicht, dass Sachzwänge und Positionen den Umgang mit Menschen diktieren lassen, denn dieser ist immer Angelegenheit der eigenen Entscheidung.

Das Credo sollte lauten: Stelle dich nicht mit deinem Willen über den Willen des anderen. Wirke auf den anderen Willen ein, so dass er aus einem freien und überzeugten Willensakt   dir zustimmen kann. Und wenn nicht, vielleicht fehlen dir selbst die guten Argumente.

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