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Kinder haben manchmal einfach keine Lust, Erwachsene auch nicht. Problematisch wird es nur, wenn diese Lustlosigkeit zum Dauerzustand wird. Dann ist die hohe Kunst der Motivation gefragt.

Kein Bock auf nichts – das kommt schon mal vor. Wenn Kinder jedoch an allem etwas auszusetzen haben und gar nicht mehr bereit sind, etwas für die Schule zu tun, müssen Eltern handeln. Doch der Grundstein für entsprechende Motivation in der Schule wird bereits im frühesten Kindesalter gelegt.

Null-Bock-Phase ist normal

Es kommt immer mal wieder vor, dass die Schule aus den verschiedensten Gründen keinen Spaß macht. Entweder ist das Thema gerade langweilig oder der Lehrer ist nicht nett. Zu viele Hausaufgaben heben auch nicht unbedingt die Laune und die Motivation. Dann sind die Eltern gefragt. Sie haben nun die wichtige Aufgabe, die nicht selten eine große Herausforderung darstellt, ihre Kinder zu motivieren und ihren Ehrgeiz zu fordern.

Schon bei kleinen Kindern mit System motivieren

Eltern können den Grundstein für motiviertes Lernen bereits im Kindergartenalter legen. Wenn das Kind einen Erfolg aus eigener Kraft erzielt hat, kann es mit einer kleinen Aufmerksamkeit belohnt werden. Wichtig ist nur, dass ganz klar deutlich wird, dass diese Belohnung hart erarbeitet wurde. Das Kind soll merken, wie schön ein selbst erkämpfter Erfolg sein kann.

Wer dieses Prinzip von Anfang an praktiziert, wird merken, dass die Kinder auch in der Schule entsprechend handeln. Wenn das Kind für eine gute Note viel gelernt hat, sollten Eltern diese Bemühungen auf jeden Fall wertschätzen. Das heißt nicht, dass immer Belohnungen winken müssen. Ein lobendes Wort der Anerkennung bewegt oft viel mehr als ein Geschenk. Wichtig ist es schließlich, dass die Kinder Eigenmotivation entwickeln und den Erfolg für sich als Genuss erkennen.

Abstrafen bringt nichts

Strafen wie Fernseh- oder Handyverbot sind nach Meinung der Experten ineffizient. Schließlich sollen die Kinder positiv motiviert werden. Verbote könnten den gegenteiligen Effekt auslösen.

Natürlich sind Grenzen wichtig. Besonders in der Pubertät hilft es oftmals, ganz klare Regeln zu haben. Auch wenn gerade die sogenannte Null-Bock-Phase da ist, sollten Eltern geduldig sein und den Ursachen behutsam auf den Grund gehen. Manchmal ist es einfach nur ein schwieriges Thema, welches das Kind nicht allein bewältigen kann. Dann  können gemeinsame Hausaufgaben den gewünschten Erfolg bringen.

Gamification bezeichnet eine neue Form des Lernens, eine die ganz ohne feste Formen auskommt, sondern sich ganz individuell nach den kognitiven Erlebnissen des Mitarbeiters richtet und sich dem Arbeitsumfeld anpasst und dabei gezielt motoviert. Auf diese Weise lässt sich das Erlernte direkt umsetzen, was wiederum die Lernmotivation steigert. Doch eignet sich das in jedem Berufsfeld?

Lernen direkt am Computer oder Smartphone ist an sich keine neue Idee, sondern längst gang und gäbe in vielen Segmenten. Was neu ist ist der Leitgedanke des Spielens, Neu-Englisch als Gamification bezeichnend. Dahinter verbirgt sich das Konzept des spielerischen Lernens, eine Weiterentwicklung des Waldorfgedankens. Der Mensch soll nicht lernen wegen des Lernens, sondern eine Eigenmotivation entwickeln die darauf basiert, das Gelernte auch direkt anwenden zu können und so Erfolge zu feiern. Ähnlich wie beim Gewinnsprinzip in normalen Spielen geht es darum, durch den nahenden Gewinn am Ende des Spiels dazu motiviert zu sein, weiter zu machen und besser zu werden. Allerdings wartet am Ende nicht das 13. Monatsgehalt oder ein langer Urlaub auf den Arbeitenden, sondern der gute Gedanke in der Arbeitswelt etwas bewegt zu haben und vorwärts gekommen zu sein. Das soll laut Gamification-Verfechtern genauso motivierend wirken.

Mit Strategie zum Erfolg

Hinzu kommt die spannende Verbindung zwischen Theorie und Praxis. Wer für seinen Job lernt, der soll das auch direkt anwenden können. Hier kommen also keine Gefühle von verlorener Zeit auf und das Frustpotenzial ist äußerst gering. Stattdessen siegt die positive Erfahrung des Lernens. Anwenden lässt sich diese Strategie übrigens auf einfach alle Berufszweige, insbesondere natürlich auch auf den Tourismussektor. Gerade in einem Bereich, der von ständigen Änderungen umgeben ist und eine gewisse Flexibilität im Umgang mit dem Gast erfordert kann es nützlich sein, direkt das Lernen und die Berufserfahrung miteinander zu verknüpfen und daraus seine ganz individuellen Erfahrungen zu ziehen. So ist der Schlüssel zum Erfolg ganz nah und zwar direkt situationsabhängig. Eine Herausforderung ist allerdings, eine entsprechende Lehrstrategie zu entwickeln, die diesen Anforderungen gerecht werden kann. Auch hier helfen die Experten weiter.

Der Begriff der Motivation wird oftmals im täglichen Sprachgebrauch verwendet, ohne genau zu wissen was sich dahinter eigentlich verbirgt. Ist es ein Verhalten an sich? Der Antrieb ein Verhalten durchzuführen? Oder vielleicht nur der Wunsch danach? Diese Fragen sollen nun genauer geklärt werden.

Laut wissenschaftlicher Definition bedeutet Motivation das Folgende: „Motivation ist die Richtung, Intensität und Ausdauer einer Verhaltensbereitschaft hin zu oder weg von Zielen.“ Es ist also nicht das Verhalten als solches gemeint, sondern der innere Antrieb dazu. Dazu müssen drei Grundsätze erfüllt sein. Es muss eine gewisse Handlungsintensität vorliegen. Die Handlung soll eine Richtung haben und ausdauernd vollzogen werden. So zumindest definieren das Chen, Kanfer und Pritchard (2008). Wie erfolgreich die Handlung dabei vollzogen wird ist zweitrangig, denn dann spielen noch andere Faktoren eine Rolle wie zum Beispiel die eigenen Fähigkeiten und die gesetzte Ausdauer. Eng verbunden mit dem Begriff der Motivation ist auch das Erfüllen von einem Bedürfnis. Nur wer ein Bedürfnis hat ist motiviert, diesem nachzugehen. So ein weiteres Grundverständnis vieler Wissenschaftler.

Von der Motivation ein Bedürfnis zu erfüllen

Bedürfnisse wiederum entstehen aus Motiven, also einer Handlungsbereitschaft die in der Regel auch sozial verankert ist. Somit ist Motivation abhängig von der Aktivierung von Motiven in einer Person. Die Motive hierfür können sehr unterschiedlicher Natur sein, sei es aus Gründen der Selbstverwirklichung, aus einem Machtbedürfnis heraus, als Pflichterfüllung oder einfach um soziale Kontakte zu pflegen. Je nachdem, ob die Motivation auf den Arbeitsplatz ausgerichtet ist, das Privatleben oder die Freizeit können sich verschiedene Motive natürlich ganz unterschiedlich auswirken und einen Einfluss auf das Verhalten der Person nehmen. Je nach Stärke und Herkunft des Motives kann das Bedürfnis unterschiedlich stark ausfallen und dementsprechend auch die Motivation sehr unterschiedlich sein. Wichtig ist, dass es ohne ein Bedürfnis kein Motiv gibt und ohne Motiv auch keine Motivation. Es entsteht also eine Art Handlungskette die immer wieder in einer Person abläuft und zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen führen kann.

 

Ausreichende und langfristige Mitarbeiter-Motivation ist ein kritischer Faktor für jedes Geschäftsmodell. Dabei gibt es sehr unterschiedliche Ansätze, Überzeugungen und Methoden, die Mitarbeiter kurzfristig bzw. über mehrere Jahre hinweg motiviert halten. Die Wissenschaft bestätigt heute: Motivation ist in nur dann nachhaltig und zielführend, wenn der Vorgesetzte langfristige Ziele verfolgt und in seinem Stil konsequent bleibt. Vor allem sollt es zum erklärten Ziel werden, Moral und Loyalität von Mitarbeiter aufrecht zu halten bzw. stetig zu fördern. Zudem weiß man heute: Ideelle Motivations-Faktoren wie Lob, Anerkennung und Respekt spielen bei der Mitarbeitermotivation eine beträchtliche Rolle.

Die Dynamiken der Mitarbeiter-Motivation sind im Business-Bereich immer wieder im Fokus. Eine wichtige Frage im Kontext der Motivation betrifft die Unterscheidung der beiden scheinbar analog verwendeten Begriffe Lob und Anerkennung. Ein Lob hängt mit einer direkten ausgeübten Tätigkeit bzw. konkreten Leistung zusammen. Daher ist ein ‚Lob‘ für die Mitarbeitermotivation nur kurzfristig wirksam und eher beiläufig zu betrachten. Die Leistung wird zwar bemerkt und gelobt, aber eher schnell wieder vergessen. Dennoch hilft ein ehrlich adressiertes Lob immer, wenn es sozusagen um ‚klimatische Verbesserungen‘ im Team geht. Wenn Sie Ihren Mitarbeiter für seine außergewöhnliche Tätigkeit loben wollen, dann tun Sie dies immer sachbezogen, konkret und authentisch formuliert.
Auch ein Lob unter Kollegen und Kunden kann die Motivation enorm steigern.

Anerkennung ist mit einem ‚einfachen Lob‘ nicht gleichzusetzen. Anerkennung erfolgt anders als das reine Lob und ist langfristiger zu sehen. Wenn Sie eine Anerkennung glaubhaft machen möchten, reicht nicht lediglich das einmalige ‚Danke‘. Beginnen Sie damit – wenn es gerechtfertigt ist – die Mitarbeiterin oder den Mitarbeiter öfter einzubeziehen und nach seiner Meinung zu fragen. Mitarbeiter fühlen sich auf diesen Weise gewertschätzt und entsprechend anerkannt. Die Motivation derart ins Licht gestellter Mitarbeiter steigert sich in aller Regel sehr stark und auch nachhaltig.

Achtsamkeit und/oder monetäre Motivationsfaktoren

Achtsam mit seinen Mitarbeitern umzugehen ist auch eine Art Motivations-Impuls. Dabei geht es darum sich echt zu interessieren für dessen oder deren Wohlbefinden und damit die Implizite Beachtung der Person, die für Sie arbeitet zu intensivieren. Stichwort Achtsamkeit: mit ehrlich entgegen gebrachtem Interesse schaffen Sie ein zwischenmenschliches Klima, das extrem förderlich für den Betrieb sein kann.

Freilich gibt es immer auch die Möglichkeit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finanziell zu motivieren. Ein Beispiel sind konkret im Bezug stehende Bonus Auszahlungen für gute Umsätze und Verkaufszahlen. Aber hat da der Chef nicht am meisten davon? Ist nicht ein persönliches Lob oder Anerkennung intensiver? Die Wissenschaft bestätigt die Relevanz auch der materiellen Motivatoren. Allerdings nur im Kontext mit den angesprochenen ideellen Faktoren, die den Humus für eine gute Beziehung ausmachen.

Konklusio: Mitarbeitermotivation ist sehr breit gefächert und jeder Vorgesetzte muss seinen eigenen Zugang finden, seine Mitarbeiter zu motivieren. In Zeiten der Digitalisierung können auch Faktoren wie das Home Office motivatorische Dimension haben, sofern Sie kein sehr service-orientiertes Geschäftsmodell haben. Langfristig sind Mitarbeiter auch in Führungspositionen dankbar eine angemessene Work-Life-Balance zu haben. Um sich dennoch professionell und kontinuierlich mit dem Vorgesetzten von zu Hause austauschen zu können, gibt es zahlreiche praktische Tools, die den Workflow bereichern und zeitgleich sogar beschleunigen können. Fakt ist: Mitarbeitermotivation ist und bleibt daher einer der wichtigsten Faktoren für ein funktionierendes Betriebsklima.

„Geduld ist eine Tugend“ weiß der Volksmund und doch ist es für viele Menschen im Alltag und im Beruf schwer, auch mal einen Gang runter zu schalten und die Dinge langsam anzugehen. Stattdessen fährt der innere Streßpegel nach oben, die Laune sinkt und die Zeit vergeht gefühlt wie im Schneckentempo. Dabei gibt es einfache Tricks, wie sich Geduld lernen lässt.

Ungeduldig fällt der Blick an der Kasse ständig auf die Uhr und die Warteschlange will und will nicht kürzer werden. Dabei warten zu Hause die Kinder, die Arbeit am Schreibtisch will auch noch erledigt werden und überhaupt, war am Nachmittag nicht auch noch ein Termin mit dem Handwerker? An manchen Tagen fällt es besonders schwer, geduldig zu sein. Stattdessen schwebt die Ungeduld wie ein Damoklesschwert über dem eigenen Kopf. Diese fünf einfachen Tipps können jetzt helfen, die Situation entspannt zu meistern, das Beste aus der Situation zu machen und wieder motivierter an die Dinge heran zu gehen.

1.     Dem Ursprung der Ungeduld auf der Spur

Meist stellt sich zunächst die Frage, wo die Ungeduld denn überhaupt her kommt. Ist es wirklich das Warten das nervt oder vielleicht eher die Tatsache, dass daheim noch andere Aufgaben warten auf die man innerlich einfach keine Lust hat und die einen frustrieren, weil man sich für den Tag zu viel vorgenommen hat? In diesem Fall hilft Tipp 2:

2.     Den Tag entzerren

Im Alltag und im Job neigen viele Menschen dazu, sich einfach zu viel vorzunehmen. Das ist schon bei einem normalen Tagesablauf kaum zu schaffen. Kommen dann aber noch ungeahnte Ereignisse dazu, wie ein Stau auf dem Weg zur Arbeit oder ein längeres Telefonat, droht der enge Zeitplan zu kippen und der Stress geht los. Deshalb nicht zu viele Aufgaben für den Tag planen, sondern realistische Ziele stecken!

3.     Ungeduld akzeptieren

Trotz realistischer Ziele dauert einem gefühlt manches einfach zu lange. Dieser Stress ist eine subjektive Wahrnehmung, die es gilt zunächst hinzunehmen. Vielleicht lässt sich daraus dann etwas Positives ziehen? Die Warteschlange regt zum Beispiel dazu an, einfach mal tief durchzuatmen, eine kurze SMS an die beste Freundin zu schicken oder an eine schöne Situation zu denken.

4.     Ablenken

Auf diese Weise lässt sich von der Ungeduld ablenken und sie scheint plötzlich wie weggeblasen. An ihre Stelle rückt das Gefühl auch aus ungeduldigen, scheinbar ruhelosen Situationen, etwas Positives herauszuholen und diese für einen selbst bestmöglich zu nutzen.

5.     Geduld üben

Meditation ist eine gute Möglichkeit, den Tag insgesamt entspannter anzugehen, Geduld zu üben und sich selbst mal nicht so wichtig zu nehmen. Es gibt in den großen Städten genügend Kurse, in denen sich Meditation lernen lässt. Wem das zu ruhig ist, der sollte eine Sportart finden, die er mag. Auch Bewegung sorgt für den nötigen Ausgleich und schont das Nervenkostüm.

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