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Um die eigenen Mitarbeiter zu motivieren, stellen viele Unternehmer finanzielle Anreize in Aussicht. Aber dies allein reicht längst nicht aus, um zu Höchstleistungen anzuspornen. Kreative Ideen könnten deutlich mehr bewirken als Geld allein.

Die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter ist immer von deren individueller Motivation abhängig. Obwohl eine Gehaltserhöhung oder eine Prämie kurzzeitig ein Lächeln ins Gesicht zaubern, sind sie noch längst keine Motoren, die die Motivation dauerhaft steigern.

Der Mensch als Maschine

Finanzielle Zuwendungen, die als Motivation gedacht sind, können das Gegenteil bewirken. Denn sie betrachten den Mensch als einen Apparat, der besser funktionieren soll, wenn er gefüttert wird. Dass dieser Denkansatz wenig erfolgversprechend ist, scheint vorhersehbar.

Auch komplexere finanzielle Anreizsysteme, bei denen vielleicht mehrere Erfolgsprämien zur Auswahl stehen, könnten ins Gegenteil umschlagen. Wahrscheinlich würden die Mitarbeiter nur noch die Tätigkeiten ausführen wollen, die ihnen Punkte auf dem Weg zur Wunschprämie einbringen. Andere Arbeiten würden liegenbleiben oder an andere Mitarbeiter, die in der Hierarchie weiter unten liegen, delegiert. Dies könnte sich schon bald sehr negativ auf das gesamte Betriebsklima auswirken.

Die Lösung

Gibt es eine Lösung, die zu 100 Prozent funktioniert und langfristig motiviert? Wahrscheinlich nicht. Aber vielleicht hilft ein neuer Denkansatz. Die Mitarbeiter könnten mehr Verantwortung bekommen, um sich mehr als wichtiger Teil des Unternehmens zu fühlen. Erfolgreich abgeschlossene Projekte könnten mit gemeinsamen Aktivitäten belohnt werden. Dies würde den Zusammenhalt innerhalb des Unternehmens fördern und die Bindung an das Unternehmen festigen. Etwas flachere Hierarchien sind auch ein wichtiger Schritt zu mehr Motivation.

Die ultimative Lösung, die zu dauerhaften Höchstleistungen motiviert, ist wahrscheinlich längst nicht in Sicht. Aber auch kleine Anreize, nicht unbedingt finanzieller Natur, können oftmals einen sehr positiven Effekt auslösen.

Eine der größten Herausforderungen ist es, dauerhaft motiviert und positiv durchs Leben zu gehen. Wer einige wichtige Grundsätze beachtet, kann diese Herausforderung auf einfache Weise meistern.

Eine Quelle für Motivation und Erfolg wünschen sich viele Menschen. Dabei reicht es, an sich selbst zu arbeiten, um seine Ziele zu erreichen. Ein paar kleine psychologische Tricks bewirken hier wahre Wunder.

Große Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt treffen

Wer sein Leben verändern will, tut dies aus der unterschiedlichsten Motivation heraus. Oft spielen die aktuellen Lebensumstände eine entscheidende Rolle. Nur, wer mit seiner Lebenssituation nicht zufrieden ist, will sie verändern. Dann entstehen große Ideen, die oft auch übereilt umgesetzt werden wollen. Ganz klar, dass dies kaum gelingen kann. Grund ist der Zeitpunkt, an dem diese Entscheidungen getroffen werden.

Körper und Geist sind voll negativer Energie. Schuld sind Unzufriedenheit und ein angeschlagenes Selbstvertrauen. Wie soll jemand unter diesen Voraussetzungen Großes in seinem Leben bewirken? Deshalb ist es wichtig, für große Veränderungen einen positiven Zeitpunkt zu wählen. Der Mensch braucht ausschließlich positive Energie, um seine Ziele zu erreichen.

Zu sich selbst finden

Es gibt Fragen, die sich jeder stellen sollte, um herauszufinden, ob er den richtigen Weg geht. Bin ich mit dem, was ich täglich tue, wirklich glücklich? Bin ich eine Bereicherung für andere Menschen? Nutze ich mein Leben so, dass ich später glücklich darauf zurückblicken kann? Was muss ich ändern, um ein erfülltes Leben zu führen?

Diese und andere Fragen können dabei helfen, den richtigen Weg für sich selbst zu finden. Jeder Mensch hat andere Wünsche und Ziele. Trotzdem sollte jeder sein Leben als Geschenk betrachten und es positiv nutzen.

Ein einziges, wahres Rezept für dauerhaften Erfolg und absolute Motivation gibt es nicht. Dies ist schon aufgrund der menschlichen Unterschiede unmöglich. Höhen und Tiefen gehören einfach dazu. Die Kunst ist es jedoch, das Beste daraus zu machen und auch Tiefen zu nutzen, um sich selbst zu motivieren und ein glückliches, erfülltes Leben zu führen.

Kinder haben manchmal einfach keine Lust, Erwachsene auch nicht. Problematisch wird es nur, wenn diese Lustlosigkeit zum Dauerzustand wird. Dann ist die hohe Kunst der Motivation gefragt.

Kein Bock auf nichts – das kommt schon mal vor. Wenn Kinder jedoch an allem etwas auszusetzen haben und gar nicht mehr bereit sind, etwas für die Schule zu tun, müssen Eltern handeln. Doch der Grundstein für entsprechende Motivation in der Schule wird bereits im frühesten Kindesalter gelegt.

Null-Bock-Phase ist normal

Es kommt immer mal wieder vor, dass die Schule aus den verschiedensten Gründen keinen Spaß macht. Entweder ist das Thema gerade langweilig oder der Lehrer ist nicht nett. Zu viele Hausaufgaben heben auch nicht unbedingt die Laune und die Motivation. Dann sind die Eltern gefragt. Sie haben nun die wichtige Aufgabe, die nicht selten eine große Herausforderung darstellt, ihre Kinder zu motivieren und ihren Ehrgeiz zu fordern.

Schon bei kleinen Kindern mit System motivieren

Eltern können den Grundstein für motiviertes Lernen bereits im Kindergartenalter legen. Wenn das Kind einen Erfolg aus eigener Kraft erzielt hat, kann es mit einer kleinen Aufmerksamkeit belohnt werden. Wichtig ist nur, dass ganz klar deutlich wird, dass diese Belohnung hart erarbeitet wurde. Das Kind soll merken, wie schön ein selbst erkämpfter Erfolg sein kann.

Wer dieses Prinzip von Anfang an praktiziert, wird merken, dass die Kinder auch in der Schule entsprechend handeln. Wenn das Kind für eine gute Note viel gelernt hat, sollten Eltern diese Bemühungen auf jeden Fall wertschätzen. Das heißt nicht, dass immer Belohnungen winken müssen. Ein lobendes Wort der Anerkennung bewegt oft viel mehr als ein Geschenk. Wichtig ist es schließlich, dass die Kinder Eigenmotivation entwickeln und den Erfolg für sich als Genuss erkennen.

Abstrafen bringt nichts

Strafen wie Fernseh- oder Handyverbot sind nach Meinung der Experten ineffizient. Schließlich sollen die Kinder positiv motiviert werden. Verbote könnten den gegenteiligen Effekt auslösen.

Natürlich sind Grenzen wichtig. Besonders in der Pubertät hilft es oftmals, ganz klare Regeln zu haben. Auch wenn gerade die sogenannte Null-Bock-Phase da ist, sollten Eltern geduldig sein und den Ursachen behutsam auf den Grund gehen. Manchmal ist es einfach nur ein schwieriges Thema, welches das Kind nicht allein bewältigen kann. Dann  können gemeinsame Hausaufgaben den gewünschten Erfolg bringen.

Gamification bezeichnet eine neue Form des Lernens, eine die ganz ohne feste Formen auskommt, sondern sich ganz individuell nach den kognitiven Erlebnissen des Mitarbeiters richtet und sich dem Arbeitsumfeld anpasst und dabei gezielt motoviert. Auf diese Weise lässt sich das Erlernte direkt umsetzen, was wiederum die Lernmotivation steigert. Doch eignet sich das in jedem Berufsfeld?

Lernen direkt am Computer oder Smartphone ist an sich keine neue Idee, sondern längst gang und gäbe in vielen Segmenten. Was neu ist ist der Leitgedanke des Spielens, Neu-Englisch als Gamification bezeichnend. Dahinter verbirgt sich das Konzept des spielerischen Lernens, eine Weiterentwicklung des Waldorfgedankens. Der Mensch soll nicht lernen wegen des Lernens, sondern eine Eigenmotivation entwickeln die darauf basiert, das Gelernte auch direkt anwenden zu können und so Erfolge zu feiern. Ähnlich wie beim Gewinnsprinzip in normalen Spielen geht es darum, durch den nahenden Gewinn am Ende des Spiels dazu motiviert zu sein, weiter zu machen und besser zu werden. Allerdings wartet am Ende nicht das 13. Monatsgehalt oder ein langer Urlaub auf den Arbeitenden, sondern der gute Gedanke in der Arbeitswelt etwas bewegt zu haben und vorwärts gekommen zu sein. Das soll laut Gamification-Verfechtern genauso motivierend wirken.

Mit Strategie zum Erfolg

Hinzu kommt die spannende Verbindung zwischen Theorie und Praxis. Wer für seinen Job lernt, der soll das auch direkt anwenden können. Hier kommen also keine Gefühle von verlorener Zeit auf und das Frustpotenzial ist äußerst gering. Stattdessen siegt die positive Erfahrung des Lernens. Anwenden lässt sich diese Strategie übrigens auf einfach alle Berufszweige, insbesondere natürlich auch auf den Tourismussektor. Gerade in einem Bereich, der von ständigen Änderungen umgeben ist und eine gewisse Flexibilität im Umgang mit dem Gast erfordert kann es nützlich sein, direkt das Lernen und die Berufserfahrung miteinander zu verknüpfen und daraus seine ganz individuellen Erfahrungen zu ziehen. So ist der Schlüssel zum Erfolg ganz nah und zwar direkt situationsabhängig. Eine Herausforderung ist allerdings, eine entsprechende Lehrstrategie zu entwickeln, die diesen Anforderungen gerecht werden kann. Auch hier helfen die Experten weiter.

Der Begriff der Motivation wird oftmals im täglichen Sprachgebrauch verwendet, ohne genau zu wissen was sich dahinter eigentlich verbirgt. Ist es ein Verhalten an sich? Der Antrieb ein Verhalten durchzuführen? Oder vielleicht nur der Wunsch danach? Diese Fragen sollen nun genauer geklärt werden.

Laut wissenschaftlicher Definition bedeutet Motivation das Folgende: „Motivation ist die Richtung, Intensität und Ausdauer einer Verhaltensbereitschaft hin zu oder weg von Zielen.“ Es ist also nicht das Verhalten als solches gemeint, sondern der innere Antrieb dazu. Dazu müssen drei Grundsätze erfüllt sein. Es muss eine gewisse Handlungsintensität vorliegen. Die Handlung soll eine Richtung haben und ausdauernd vollzogen werden. So zumindest definieren das Chen, Kanfer und Pritchard (2008). Wie erfolgreich die Handlung dabei vollzogen wird ist zweitrangig, denn dann spielen noch andere Faktoren eine Rolle wie zum Beispiel die eigenen Fähigkeiten und die gesetzte Ausdauer. Eng verbunden mit dem Begriff der Motivation ist auch das Erfüllen von einem Bedürfnis. Nur wer ein Bedürfnis hat ist motiviert, diesem nachzugehen. So ein weiteres Grundverständnis vieler Wissenschaftler.

Von der Motivation ein Bedürfnis zu erfüllen

Bedürfnisse wiederum entstehen aus Motiven, also einer Handlungsbereitschaft die in der Regel auch sozial verankert ist. Somit ist Motivation abhängig von der Aktivierung von Motiven in einer Person. Die Motive hierfür können sehr unterschiedlicher Natur sein, sei es aus Gründen der Selbstverwirklichung, aus einem Machtbedürfnis heraus, als Pflichterfüllung oder einfach um soziale Kontakte zu pflegen. Je nachdem, ob die Motivation auf den Arbeitsplatz ausgerichtet ist, das Privatleben oder die Freizeit können sich verschiedene Motive natürlich ganz unterschiedlich auswirken und einen Einfluss auf das Verhalten der Person nehmen. Je nach Stärke und Herkunft des Motives kann das Bedürfnis unterschiedlich stark ausfallen und dementsprechend auch die Motivation sehr unterschiedlich sein. Wichtig ist, dass es ohne ein Bedürfnis kein Motiv gibt und ohne Motiv auch keine Motivation. Es entsteht also eine Art Handlungskette die immer wieder in einer Person abläuft und zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen führen kann.

 

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