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Körperliche Fitness bis ins hohe Alter ist kein Geschenk. Sie ist ein Resultat. Das Ergebnis eines pro-aktiven Lebensstils mit sinnvollen, erfüllenden Teilzielen und (!) … dazu passendem Handeln. Ich kenne 50-, ja teils Mittvierzigjährige, die sich eine Glatze wachsen und den Bierbauch schwillen lassen und vor dem Fernseher lamentieren. Dabei schimpfen Sie in aller Regel nur über eines: deren selbst herbei geführtes Leben.

Das Alter ist weder Krankheit noch eine Behinderung. Auch wenn das allenthalben hinter vorgehaltener Hand behauptet wird. Es treibt mir die Freudentränen in die Augen, wie die wunderbare Johanna Quaas die koportierten Vorurteile über das Alter einfach beiseite schiebt und schmunzelt. Sehen Sie dieses Kurzvideo an und beobachten Sie live, was man mit 86 Jahren so alles machen kann:

Ist das Leben nicht schön?

Der Vater eines guten Freundes von mir ist gestorben. Der Tod war absehbar, der Vater schon viele Jahre schwer krank. Als der unweigerlich letzte Moment irgendwann gekommen war, traf es den Freund dennoch wie ein Donnerschlag. Einige Wochen nach der Beerdigung sagte der Freund einen schicksalhaften Satz: “Ich setze keine Kinder in die Welt. Wer nicht geboren wird, muss schon nicht sterben.”

“Wer nicht geboren wird, der muss schon nicht sterben.” An diesem Gedankenspiel ist zunächst nichts ‘objektiv Unwahres’.  Mir jedoch drängt sich sofort der wunderbare US-Streifen ‘Ist das Leben nicht schön?’ mit James Stewart aus den 40er Jahren ins Gedächtnis. Ein meiner Ansicht nach in seiner Leichtigkeit und dennoch philosophischen Tiefe epochales Werk von Regisseur Frank Capra. Das Schicksal manövriert George Bailey, gespielt von besagtem Stewart, in eine scheinbar ausweglose Lage. Mit einem Schlag verliert der glückliche Familienvater und Vorzeigebürger seine Existenz und steht vor dem Nichts. In seiner Verzweiflung – und wir verkürzen hier aus Platzgründen bewusst – spricht der sonst eher ungläubige Realist Gott an und bittet um Hilfe. Als auch dieses ‘letzte Mittel’ nicht zu wirken scheint, gibt er auf und wünscht sich, nie geboren zu sein.

Als er aus diesem Tagtraum erwacht, hat ihn Gott der Allmächtige tatsächlich in diese Lage versetzt, die Situation als externer Beobachter erleben zu dürfen ‘nie geboren zu sein’. Er kehrt in eine fiktive, wenn auch völlig real wirkende Welt zurück, in der es nie einen George Bailey gegeben hat. Und ist durch und durch entsetzt von dem, was er sieht. Die kleine, amerikanische Nachkriegsstadt scheint sich samt ihrer dem guten Bailey wohl bekannten Bevölkerung von Grund auf anders entwickelt zu haben. So wird ihm die Gnade zu teil, erleben zu dürfen, wie eine Welt ohne ihn aussähe. Nach einiger Zeit als neutraler Beobachter dieses subjektiven Trauerspiels mit den weitreichend negativen Folgen entbrennt sein Wunsch von neuem, einfach nur wieder der Alte zu sein. Vor allem aber natürlich am Leben. Auch diese Gnade wird ihm zuteil und man mag Hollywood aus dramaturgischen Gründen das schwulstige Happy end verzeihen.

Worauf ich hinaus will ist folgendes. Der belanglos dahin geplapperte Satz “wenn ich doch nie geboren wäre” sollte wirklich konsequent zu Ende gedacht werden. Philosophisch gesehen hat jedes Leben einen Wert an sich. Darüber hinaus werden wir niemals wissen, warum diese unsere Existenz ‘ist’ und nicht ‘nicht ist’. Schließlich – und davon ist der Verfasser dieser Zeilen fest überzeugt – hat jedes Leben genau den Wert, den sein Interpret – also wir selbst ihm geben. ‘Ist das Leben nicht schön?’ ist nicht nur in der Vorweihnachtszeit eine herrliche Bereicherung. Schauen Sie sich hier kurz das Zwiegespräch George Baileys alias James Stewart mit seinem Schöpfern an (leider nur auf Englisch). Hier klicken. Und dann besorgen Sie sich unbedingt diesen Streifen und machen Sie sich damit einen wirklich schönen Abend in Ihrem wunderschönen Leben. Bis bald!

Es gilt als das härteste Fahrrad-Rennen der Welt. Das “Race across America” steht für 4800 Kilometer, absolviert am Stück in zwölf Tagen. Knallhart, möchte man meinen. “Quatsch” sagte Michael Nehls und entmystifizierte das Rennen mit einfachen Überlegungen und einem noch simpleren Plan.

Der Deutsche Michael Nehls setzte ein Zeichen beim härtesten Fahrradrennen der Welt. Und kam nach 12 Tagen und 4800 Kilometern Strecke als siebter relativ erholt im Ziel an. Wie er das geschafft hat, dokumentierte er anschließend in einem Buch. Die seiner Leistung zugrunde liegende Rechnung ist fast schon primitiv: Wenn man 4800 Kilometer durch zwölf Tage dividiere, ergbt das 400 Kilometer pro Tag. Bei einem Schnitt von 30 Kilometern per Stunde plante er das in 13 Stunden zu fahren. Für ständieg Schlaflosigkeit gebe es demnach zunächst einmal keinen Grund. Er rechnete aus pro Tag 15 Stunden zu fahren werde und den Rest weitgehend zu schlafen. Die so erzielte Regeneration würde die Zeit wettmachen, so Nehls, die andere sich herausfahren.

Nehls  war schließlich der erste Fahrer, der relativ erholt im Ziel ankam statt Zitat “halbtot”. Quelle: Sueddeutsche, Mythos zerstört? Das zugehörige Buch des Sportlers Die Methusalem Strategie dokumentiert darüber inaus grundsätzliche Lebensstrategien, einhundert Jahre und älter zu werden.

Querschnitt gelähmt – schon das Wort wirkt bedrohlich, wenn man es so liest. Dass dieses Urteil sobald es einen Menschen trifft, endgültig sei, stimmt nicht zwingend. Das zumindest beweist der Lebenslauf von Markus Holubek. Auf SWR1 berichtete der beim Skifahren Verunglückte von seiner Rekonvaleszenz.

Pro Jahr sind in Deutschland jedes Jahr zirka 1000 Menschen von einer neuen Querschnittlähmung betroffen. Rund vier Fünftel davon sind Männer. Zu annähernd 70 Prozent sind die Unfälle mit Frakturen der Wirbelsäule verbunden. Durch die Fortschritte in der Medizin und eine  smarte Weiterentwicklung der Technik können derart Betroffene aber ein halbwegs normales Leben führen und sind dank allenthalben kluger Infrastruktur gesellschaftlich voll integriert.

Der TV-Journalist Markus Holubek ist querschnittsgelähmt. Er hatte sich bei einem Skiunfall die Wirbelsäule gebrochen und war seitdem auf den Rollstuhl angewiesen. Dies “wollte er nicht akzeptieren”, wie er im SWR1 Interview konstatierte. Und tatsächlich fruchtete die Kraft der Gedanken in Verbindung mit viel Disziplin. Viel Training und positive Gedanken sorgten dafür, dass Holubek sich in ein Leben auf zwei Beinen förmlich zurück kämpfte. Tatsächlich kann er heute wieder laufen und hilft mit seinem Vorbild Anderen, nach Schicksalsschlägen wieder Lebensmut zu schöpfen und zurück in die Kraft zu kommen. Heute sagt er: “Auch das scheinbar Unmögliche ist möglich.* Quelle: SWR1 – Leute.  Link zum Buch bei Amazon: Gelähmt sind wir nur im Kopf.

* Holubek betont dabei, dass es im Bereich der Querschnittslähmung auch viele Verletzungen gebe, die aufgrund spezifischer Schwere trotz allem nicht reversibel sind.

Aufgaben, die man ungern erledigt kosten viel Kraft, vor allem latent wenn man sie liegen lässt. Würde man schnellstmöglich die Ärmel hoch krempeln und solche ungeliebten Aufgaben sofort lösen, könnte man sich viel Zeit und Nerven sparen und zurück zu neuer Kraft finden. Wie Sie den allseits präsenten “inneren Schweinehund” überwinden beschrieben die Autoren der Simplify-Website.

Mangelnde Motivation macht auf Dauer lethargisch und unglücklich. Oft fällt einem beim Blick auf die bevorstehenden Aufgaben bereits der Start in den Tag schwer. Klare Tipps und Hilfsmittel, wie man die eigene Motivation selbst steigern kann, also Anregungen zur Selbstmotivation sammelte simplify.de:

  • Setzen Sie sich Ziele und halten Sie diese schriftlich fest.
  • Überprüfen Sie, ob die gesetzten Ziele für Sie sinnvoll sind.
  • Werden Sie sich über den persönlichen Nutzen aus der erledigten Aufgabe sehr klar.
  • Setzen Sie sich bei großen Aufgaben Zwischenziele, gönnen Sie sich ggf. nach erreichten Zwischenzielen etwas
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  • Stellen Sie sich zu Beginn Ihres Herangehens vor, eine Aufgabe wäre bereits erledigt. Lassen sie sich so von dem Gefühl mitziehen und motivieren, das sie haben werden, sobald die Aufgabe erledigt ist.

Weitere Tipps zur Selbstmotivation bzw. den ganzen, lesenswerten Artikel finden Sie unter simplify.de

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